
Kartenansicht von 1921
Die GLEVINER MAUER bildete in östlicher Richtung den äusseren Abschluss des mittelalterlichen Stadtkerns, in etwa parallel zur LANGEN STRASSE. Offenbar war sie eigentlich eine Strasse hinter der Stadtmauer. Die historische Unterteilung in GROSSE GLEVINERMAUER und KLEINE GLEVINERMAUER existiert heute nicht mehr. Im Norden endete sie früher im Betriebsgelände der Brauerei und bildete dort einen Zugang zum Grundstück. Von diesem Gebäudebestand existiert heute nichts mehr, die GLEVINER MAUER geht dort heute in einen Fussweg über, der bis an die Strasse AM BERGE reicht. Am Südende führte die Strasse ursprünglich als schmale Gasse bis an GLEVINER STRASSE. Mit der Neugestaltung der Strassenecke zur LANGEN STRASSE hin in den 1930er Jahren, wurde diese Gasse überbaut und die Zufahrt führt heute über den GLEVINER PLATZ. Die gesamte Strasse ist war überwiegend einseitig mit Häusern bebaut, zumeist mit sehr einfachen Gebäuden. An der anderen Seite lag die Stadtmauer. Von dieser mittelalterlichen Bebauung existiert heute kaum noch etwas, jedoch wurde die Stadtmauer stellenweise auf niedrigem Niveau rekonstruiert.

Kartenansicht von 1980

