SIEMITZ gehört heute zur Gemeinde MISTORF. Auch das erstmals 1305 erwähnte SIEMITZ ist ein typisches, von der Landwirtschaft geprägtes, mecklenburger Dorf. Ab 1313 fielen die Einkünfte und die niedere Gerichtsbarkeit des Ortes dem Kloster in Doberan zu, das diesen Besitz dann 1452 an die Stadt Güstrow verkaufte. Um 1553 gab es 11 Bauern und 2 Kätner. Ab 1720 gehörte die gesamte Gemarkung einschliesslich ihrer Einwohner zur Güstrow unterstehenden Vogtei in BREDENTIN. 1804 gab es 6 Bauern, einen Erbpachthof, einen Büdner und eine Schule in SIEMITZ. Die Volkszählung von 1819 verzeichnet immerhin 105 Einwohner. 1894 verteilten sich die nun 158  Einwohner auf die Gehöfte von 7 Erbpächtern, 2 Büdnern (davon einer auch der Krüger) und 12 Häuslern.1

Ansichten:

1900 - Siemitz - Bauerngehöft

1928 - Siemitz - Dorfansichten

 Quellen:

  1. Mecklenburgische Vaterlandskunde, Wilhelm Raabe, Wismar 1894
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