SCHLIEFFENBERG hieß ursprünglich ZIERHAGEN und war ein einfaches Bauerndorf. 1781 kaufte der Staatsminister und Generalleutnant Martin Ernst von Schlieffen (1732 -1825) die Lehngüter NIEGLEVE und TOLZIN nebst dem Bauerndorf ZIERHAGEN für 56.000 Reichstaler. Das Dorf ZIERHAGEN ließ er abbrechen und die Bauern in die Tolziner Feldmark (dem heutigen Neu-Zierhagen) versetzen. Schlieffen ließ das Gut SCHLIEFFENBERG anlegen. Dazu gehörte unter anderem prächtiges schlossähnliches Herrenhaus mit Türmen und Schmuckgiebeln, das jedoch im Januar 1947 vollständig niederbrannte. Die Zeiten überdauert hat die neugotische Kirche, die 1854-59 unter dem Gutsverwalter Johann von Pogge erbaut wurde und eine Stiftung der Familie von Schlieffen ist. 1894 lebten und arbeiteten auf dem Gutshof 140 Menschen.1 1930 mussten die Familie von Schlieffen das Gut in der Weltwirtschaftskrise aufgeben und es gelangte 1933 in den Besitz der Mecklenburgischen Landgesellschaft, die das Gut aufsiedelte und 16 neue Bauernstellen einrichtete. Ein Teil der Neusiedler erhielt die Gebäude des alten Gutes. Daneben entstanden aber auch 8 neue Siedlerhäuser. Heute ist SCHLIEFFENBERG ein Ortsteil von LALENDORF.

Ansichten:

1902 - Schlieffenberg - Schlossansichten

1900 - Lalendorf - Ansichten

1901 - Lalendorf Bahnhof - Schlieffenberg Schloss

1902 - Schlieffenberg - Schlossansichten

1904 - Schlieffenberg - Dorfansichten

 

1908 - Schloss Schlieffenberg - Eisenbahn-Hotel Lalendorf

1909 - Schlieffenberg - Kirche

1911 - Schlieffenberg

1913 - Schloss Schlieffenberg


1918 - Gruss aus Lalendorf

1928 - Schlieffenberg

1934 - Schloss Schlieffenberg

1935 - Schlieffenberg - Dorfansichten

 

1935 - Niegleve - Dorfansichten

1942 - Schlieffenberg - Schloss

1984 - Kreis Güstrow - Ansichten

 

Quelle:

  1. Mecklenburgische Vaterlandskunde, Wilhelm Raabe, Wismar 1894
Joomla Template - by Joomlage.com