Der Promenadenweg SCHANZE zählte schon immer zu den beliebten Spazierwegen der Güstrower Bürger. Er verbindet die HANSENSTRASSE mit der WALLENSTEINSTRASSE. Das Areal ist bis heute trotz seiner Nähe zur Innenstadt relativ naturnah geblieben, da es wegen des feuchten Baugrundes am Pfaffenteich bzw. am Pfaffenbruch nie bebaut wurde. Ab etwa 1870 wurde lediglich der Weg ausgebaut und nur das Haus des Fischers, der die umliegenden Teiche bewirtschaftete, entstand. Die große Wiese zwischen Schloss und SCHANZE, auf der um 1940 noch Kühe weideten, wurde Mitte der 1970ger Jahre teilweise zum Parkplatz befestigt. Eine große Zahl Ansichtskarten zeigen den Blick von der SCHANZE auf die markanten Bauten der Innenstadt; die Karte verzeichnet die John-Brinckmann-Schule (Nr.22), den Dom (Nr.1), das Land und Amtsgericht (Nr.16)und das Schloss. Die Bezeichnung SCHANZE geht vermutlich auf eine am heutigen NACHTIGALLENBERG gelegene, unter Gustav Adolf von Mecklenburg errichtete Befestigungsanlage zurück, die jedoch für den Bau der Schule abgetragen wurde.

Ansichten:
1900 - Domkirche
1900 - Dom und Schanze
1901 - Domkirche 1902 - Domkirche
1904 - Am Pfaffenteich 1906 - Domkirche 1906 - Partie am Pfaffenteich 1907 - Promenade
1907 - Domkirche 1908 - Blick von der Promenade 1908 - Partie am Realgymnasium 1908 - Partie am Pfaffenteich
1910 - Blick zum Dom 1910 1910 - Am Pfaffenteich 1913 - Realgymnasium und Dom
1914 - Pfaffenteich 1914 - Blick von der Schanze 1915 - Partie beim Schloss 1915 - Pfaffenteich
1917 - Partie mit dem Schloss 1919 - Realschule und Dom 1926 - Blick zum Dom 1929 - Dom und Schloss
1930 1938 - Pfaffenteich 1938 1940 - An der Schanze

1941 - Pfaffenteich 1952 - Promenade an der Schanze 1942 - Blick auf die Domkirche 1952 - Fischerhaus

1954 1955 1955 - Am Pfaffenteich 1955 - Pfaffenteich
 
1956 - Blick zum Dom 1959 - Fischerhaus 1970 - Blick zum Dom  

 

Joomla Template - by Joomlage.com
eXTReMe Tracker