Hansabad, Hansenstrasse 4 

Das Hansabad hat für ein Lokal eine eher ungewöhnliche Geschichte. In einer Zeit als noch nicht jede Wohnung über ein eigenes Badezimmer verfügte, konnte man dies in Dr. Vogels Badeanstalt benutzen. Er bot Wannenbäder, römische Dampfbäder und medizinische Bäder an. Ihm folgte ab 1874 als Betreiber der Bademeister Teetz. Ab 1891 übernahm das Haus der Badeanstaltsbesitzer Wilhelm Timpert. Er bot auch längere Badekuren und vermietet dafür auch Zimmer. In diesem Zusammenhang dürfte dann auch die Bewirtung dieser Gäste begonnen haben. Mindestens ab 1933 wurde das Lokal dann von Karl Schlag als "Kur- und Warmbad, Restaurant und Kaffee" bestrieben. Diese Kombination wurde selbst die gesamte DDR-Zeit beibehalten, in der die Familie Heiden die Einrichtung betrieb. Erst nach der Wende und einer umfassenden Modernisierung 1994 gab es nur noch den reinen Restaurantbetrieb. Der Betrieb als Restaurant, Kaffeegarten und Tanzlokal endete 2011 wegen Beschwerden aus der Nachbarschaft, so dass das Haus heute nur noch zu Wohnzwecken genutzt wird.

Ansichten:

1899
1902
1903 - Brücke zum Hansabad

 

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