Ottmar Zieher, München

Ottmar Zieher (1857-1927) war ab etwa 1880 in München als Papier- und Couvertenhändler tätig. Später eröffnete er eine Schreibwarenhandlung und eine Manufaktur für sogenannte Bijouteriewaren, ab etwa 1893 kam dann eine Kunstverlagsanstalt dazu. Ab 1900 lautete der ofizielle Eintrag im Handelsregister: Kunst- und Verlagsanstalt, München-Leipzig, Hofstatt 6/I, München; Postkartenfabrikation jeder Art; Spezialität: Künstlerpostkarten. Ursprünglich ging es tatsächlich vorrangig um Künstlerpostkarten, für die Zieher mit Malern, Grafikern und Illustratoren zusammenarbeitete. Erst später kamen dann auch realistische Ansichtspostkarten dazu, die aber häufig stark retuschiert, illustriert und künstlerisch coloriert waren. Besonders fällt das bei den hier vorgestellten Karten auf, wenn Personen im Bild sind. Da der Verlag auch Porträts bayrischer und belgischer Staatsoberhäupter herstellte, gelangte er auch an den Titel eines Hoflieferanten. Gedruckt wurden die meisten Karten von Leipziger Firmen. Nach dem Tod von Ottmar Zieher ging die Firma an seinen Sohn Ottmar Zieher jun. (geb.1883) und erlosch erst dessen Tod 1952.

Ansichten:
1905 - Partie in den Anlagen
1905 - Partie in den Anlagen 1905 - Postamt und Pferdemarkt 1905 - Bützow - Schlossplatz
1905 - Wallpromenade 1906 - Bützow - Mühle 1907 - Hansen-Haus 1907 - Schloss - Galerie im Innenhof
     
1908 - Schlossplatz      

 

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