NIEGLEVE gehörte seit 1781 mit seinem Gut zu den Besitzungen der Familie von Schlieffen, die ihr Hauptgut im benachbarten SCHLIEFFENBERG einrichteten. NIEGLEVE war seit 1818 eines der Haupt-Lehn-Güter im Gräflich-Schlieffenschen-Fideikomiss. 1894 lebten in dem östlich des Schlieffenberger Sees gelegen Ort mit Ziegelei und Dampfmolkerei 114 Einwohner.1 1930 wurden die Ortschaften TOLZIN, NIEGLEVE und SCHLIEFFENBERG im Rahmen eines Umschuldungsverfahrens zunächst an den Rittmeister Walter Wilke verkauft. Bereits 1932 ging dieser aber auch in Konkurs und die drei Ortschaften gingen wie das benachbarte RADEN zur Aufsiedlung an die Mecklenburgische Landgesellschaft. In NIEGLEVE entstanden 21 Neusiedlerstellen; sie gingen überwiegend an ehemalige Gutsarbeiter. Heute gehört das Dorf zur Gemeinde LALENDORF.

Ansichten:

1935 - Niegleve - Dorfansichten

Quelle:

  1. Mecklenburgische Vaterlandskunde, Wilhelm Raabe, Wismar 1894
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