MAGDALENENLUST (im Volksmund früher auch Lehn-Lust genannt) war ursprünglich der im 17.Jahrhundert erbaute Sommersitz der Herzöge von Mecklenburg-Güstrow. Gustav Adolf, der letzte Regent dieser Linie, ließ das Landhaus für seine Frau Magdalena Sybilla vermutlich unter Aufsicht des Baumeisters Charles Philippe Duissart erbauen. 1819 ist Christoph Friedrich Bühring Gutspächter. 1837 wird das Erbpachtgehöft als ansehnliches Haus mit 16 Einwohnern und einem geschmackvollen Garten mit Orangerie beschrieben. 1867 leben unter dem Erbpächter Theodor Haevernick nur noch 12 Personen auf dem Anwesen. Von der ursprünglichen Anlage ist nur wenig erhalten und das Haupthaus neugotisch überbaut. 1919 ist Ulrich Biermann Gutsverwalter, ihm folgt 1924 Carl Müller als Pächter des Hofes. Seit Anfang der 1930ger Jahre war er im Besitz des Berliner Kaufmanns Eduard Winter, der mit Ende des II. Weltkrieges enteignet wurde.

Im Vordergrund MAGDALENENLUST (1938)

Ansichten:
1900
1905
1917
1917

 

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