Berthold Kegebein, Fotograf, Güstrow

Berthold Kegebein (1894-1977) war der Sohn eines Güstrower Bäckers und erlernte den Fotografenberuf im Atelier von Hermann Lorenz. Seit etwa 1919 betrieb er in Güstrow in der SCHULSTRASSE 4 ein eigenes fotografisches Atelier. Zunächst entstanden in erster Linie Porträts für Privatpersonen; im Laufe der Jahre kamen Arbeiten in den Stilrichtungen Stadtansichten, Landschaften, Reproduktionen und Darstellungen mit künstlerischen Lichteffekten auch für öffentliche Auftraggeber hinzu. Sein bekanntester Kunde wurde der Bildhauer Ernst Barlach, für den Kegebein seit den 1920ger Jahren bis zu dessen Tod 1938 Werkfotografien herstellte. Nach seiner Rückkehr aus dem II.Weltkrieg entstand eine größere fotografische Aufnahmeserie in Kirchen und Museen der Region, die in Büchern und Kalendern Verwendung fand. Eine besonders enge Zusammenarbeit verband ihn mit seinem Cousin, dem Architekten Adolf Kegebein (1894 -1987). Berthold Kegebein fotografierte die Bauwerke seines Vetters, der in Güstrow als freischaffender Architekt tätig war. Dabei entstanden zahlreiche Aufnahmen die die Restaurierung alter Gebäude oder aber deren Abriss zeigen; aber auch der Neubau zahlreicher Häuser wurde von ihm dokumentiert. Kegebein betrieb sein Fotoatelier bis etwa 1970. Im Jahre 1984 gelang es der Abteilung Deutsche Fotothek der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), ca. 940 Negative aus dem Nachlass des Güstrower Fotografen zu erwerben. Auch einige Postkarten wurden von seinen Fotografien produziert.

Ansichten:
       
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1920 - Fremdenhof Stadt Hamburg 1920 - Neue Welt 1928 - Siemitz - Dorfansichten 1928 - Kritzkow - Kolonialwarenhandlung
   
1932 - Tivoli 1 1 1935 - Neue Welt
 
1940 - Domstrasse und Pfarrkirche 1940 - Klosterhof 1
1950 - Klosterhof
   
 
1950 - Klosterhof 1 1  
       
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1954 - Pferdemarkt 45 1 1 1959 - Grüner Winkel

 

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