Julius Simonsen, Kunstverlag, Oldenburg i. Holstein

Julius Simonsen war ursprünglich Kaufmann. Ab 1896 arbeitete er beim Photografen-Meister Christensen in Oldenburg und übernahm 1899 dessen Geschäft. Mit dem Aufblühen des Tourismus begann Simonsen auch mit der Herstellung und dem Vertrieb von Ansichtspostkarten in Norddeutschland unter dem Namen Kunstverlag Julius Simonsen. Dazu kamen zahlreiche Fotofilialgeschäfte, u.a. in Burg auf Fehmarn, Heiligenhafen, Grömitz, Dahme, Kellenhusen, Timmendorfer Strand, Travemünde und Boltenhagen in Mecklenburg. In den Jahren des I. Weltkriegs brach das Geschäft ein und Simonson verdiente sein Geld als Pferdehändler. Erst ab Mitte der 1920ger Jahre erlangte die Firma wieder die alte Grösse. Auch von anderen touristisch interessanten Gebieten wurden nun Karten hergestellt, so vom Schwarzwald, dem Harz und Thüringen. 1932 übergab Julius Simonsen das Unternehmen an seinen Sohn Hans. Nach 1945 wurden nach dem Wegfall der Absatzgebiet im Osten neben den Postkarten in erster Linie Gebrauchsdrucksachen und Behördenvordrucke produziert, aber auch die Buchdruckabteilung erweitert. Das Postkartengeschäft wurde 1957 eingestellt. Die Druckerei produzierte jedoch weiter, wurde 1970 nach Lensahn verlegt und befindet sich bis heute in Familienbesitz. Von Güstrow wurden ab Anfang der 1930ger Jahre Fotopostkarten hergestellt.

Ansichten:
1930 - Bleicherstraße 1930 - Kriegerdenkmal 1930 - Gymnasium 1931 - Bahnhof
1931 - Schloss 1932 - Landeskinderheim 1933 - Goldberger Strasse 1934 - Domstrasse
1935 - Gleviner Strasse 1935 - Schlossplatz und Amtsgericht 1936 - Brinkmannbrunnen 1936 - Heldendenkmal der Artillerie

 
1938 - Wallensteinstrasse 1939 - Markt 1940 - Inselsee  

 

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