Wilhelm Heiland, Kunst-Atelier

Wilhelm Heiland wurde 1867 als Sohn des Schuhmachermeisters und Lederwarenhändlers Wilhelm Heiland und seiner Frau Wilhelmine in Güstrow geboren. Laut der Volkszählung von 1900 lebte er später als selbständiger Porträtmaler mit seiner Familie in Rostock. Vorher betrieb Heiland sein Kunstatelier wohl in Güstrow, so lautet jedenfalls der Aufdruck der frühesten Güstrow-Postkarte von 1899. Vermutlich unterhielt er da auch schon neben der Porträtmalerei ein photografisches Atelier. Mit einer Zeitungsanzeige bewirbt er im Juni 1900 den Umzug seines Ateliers von Güstrow nach Rostock an den Hopfenmarkt 8. Ab etwa 1906 gibt es auch Postkarten und Fotos nach denen sein Kunstatelier in Dargun und Gnoien beheimatet war, was sich eigentlich nur mit einer Tätigkeit als umherreisender Fotograf erklären lässt. Im Dezember 1907 eröffnet Heiland in der Rostocker Krämerstrasse 13 ein Atelier für bildgemässe Photographie und Porträtmalerei.
Das Geschäft zieht mehrfach um: 1913 an den Neuen Markt 8 und ab 1916 in die Breite Strasse 24. Neben der Herstellung von individuellen Fotografien produzierte er bis Ende der 1920er Jahre weiterhin auch Postkarten mit Motiven aus Rostock und dem Umland.

Quelle und weitere Details: Rostock früher - Wilhelm Heiland

Ansichten
1899 - Etablissement Tivoli 1899 - Am Mühlentor 1900 - Schützenhaus 1900 - Bützow - Bahnhof - Wartesaal
   
1902 - Hansabad 1902 - R. Randows Garten-Etablissement   19
     
1907 - Etablissement Tivoli 19
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1910 - Goldewin - Dorfansichten 1913 - Mistorf 1915 - Jürgenshagen - Dorfansichten  
   
  1918 - Jürgenshagen - Gasthof - Kapelle  1919 - Mühlengeez - Gastwirtschaft und Schmiede H. Rienow 1919 - Gross Uphal - Dorfansichten
       
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