Die HAFENSTRASSE verläuft von der EISENBAHNSTRASSE kommend neben der Nebel. Die Erschliessung dürfte erst mit dem Bau des Schlachthofes ab 1885 begonnen haben. Im Bereich bis zur TROTSCHESTRASSE entstanden große Stadtvillen; 1930 wurde im weiteren Verlauf eine moderne Knaben-Volksschule erbaut; neben dem Dachdeckerbetrieb von Otto Ulrich waren die übrigen Grundstücke Gärten. Nach dem II.Weltkrieg wurde der Schlachthof ausgebaut. Auch das Wehrkreiskommando der NVA unterhielt in der Hafenstrasse eine Baracke, in der u.a. die Musterung stattfand. Diese Baracke und auch der gesamte Schlachthof wurden nach der Wende abgerissen. Ein Teil der Fläche wurde danach mit Wohnungen bebaut; auch einige Reihenhäuser entstanden direkt an der Nebel. Der Name der Strasse dürfte vom Hafen des Bützow-Güstrow-Kanals abgeleitet sein, den man über die Brücke am Ende der Strasse erreichen konnte.

Ansichten:
1907
1909 1914 1915

1916 1917 - Partie am Bahnhof 1918 1918
1918 1918 1920 1921

1925 1935 - Neue Knaben-Volksschule 1936 - Knaben-Volksschule 1936 - Partie an der Nebel
 
1937 1943 1943 - Zentralschule  

 

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