Zum 50. jährigen Jubiläum der Befreiungskriege 1813 - 1815 gegen die französische Vorherrschaft unter Napoleon Bonaparte wurde auf Initiative der Güstrower Bürger ein Denkmal geplant. In Güstrow hatte sich die freiwilligen Jägerbattatlione damals gesammelt. Finanziert wurde das Ganze durch eine Geldsammlung unter den Teilnehmern und ihren Nachfahren. Die Grundsteinlegung erfolgte am 27. März 1863. Offiziell enthüllt wurde die gusseiserne Säule am 12. Juli 1865. Mit 15 m Höhe war es damals das zweithöchste Gusseisendenkmal Deutschlands. Die vier Ecken des Sockels zieren allegorische Figuren, die Krieg und Frieden sowie Sieg und Trauer verkörpern sollen. Zwei Felder sind mit Texttafeln versehen: „Den Kämpfern Mecklenburgs aus den Jahren 1813-1815“ und “Nach fünfzig Jahren das dankbare Vaterland“. Die zwei anderen Felder füllen Kupferreliefs zum Auszug und der Rückkehr der freiwilligen Jäger. Darüber finden sich die Porträts der mecklenburgischen Herzöge Friedrich Franz I. und Friedrich Franz II. Auf der Spitze steht zwischen Flaggen eine senkrecht aufgerichtete Kanone. Der Entwurf zum Denkmal stamt vom Schweriner Oberhofbaurat Hermann Willebrand. Ihm wurde auch die Bauleitung übertragen. Reliefs und Figuren des Denkmals stammen vom dem in Güstrow geborenen Bildhauer Carl Georg Ludwig Wiese. Im April 1987 begann eine umfangreiche Rekonstruktion. Das Denkmal war akut vom Einsturz bedroht. Abgeschlossen wurden die Arbeiten erst im Oktober 1994.

Ansichten:

1870 - Schloss und Kriegerdenkmal

1898 - Schlossplatz mit Landgericht

1900 - Siegessäule

1900 - Schloss

1900 - Landgericht

1902 - Landgericht

1905 - Schlossplatz und Kriegerdenkmal

1907 - Land - und Amtsgericht

1907 - Schloss mit dem Kriegerdenkmal

1908 - Am Kriegerdenkmal

1908 - Schloss und Landgericht

1908 - Schloss, Landgericht und Kriegerdenkmal

1911 - Kriegerdenkmal 1813

1913 - Siegessäule - Reliefplatte

1913 - Siegessäule - Reliefplatte

1931 - Landgericht und Kriegerdenkmal

1935 - Schlossplatz und Amtsgericht

1941 - Schlossplatz

1954 - Franz-Parr-Platz

1961 - Franz-Parr-Platz

     

1961 - Franz-Parr-Platz

     

 

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