Bützow liegt an der Mündung des Flusses Nebel in die Warnow. 1171 wurde hier erstmals eine slawische Burg erwähnt. Um 1180 wurde der Ort bischöfliche Residenz und erhielt 1236 Stadtrecht. 1239 war sie Hauptresidenz des Bistums Schwerin. Nach der Reformation gelangte Bützow in den Besitz der Herzöge von Mecklenburg. 1556 wurde der Neubau des Schlosses vollendet. Von 1812 bis 1879 war das Kriminalkollegium (Obergericht) im Schloss angesiedelt. 1838 erfolgte der Bau der Strafanstalt und des Zuchthauses Dreibergen, der heutigen JVA Bützow. 1850 wurde der Eisenbahnanschluss nach Rostock, Schwerin und Güstrow gelegt. An 1894 wurde der Kanal nach Güstrow erbaut. Von 1952 bis 1990 war Bützow Kreisstadt im Bezirk Schwerin, bis 2011 gehörte sie zum Landkreis Güstrow und liegt heute im Landkreis Rostock.

 

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