BERNITT wurde 1233 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte damals zum Kloster in RÜHN. Es liegt nordwestlich von BÜTZOW. Das ursprünglich slawische Dorf wurde wohl von deutschen Waldrodungsbauern besiedelt und im 18. Jahrhundert zum Domanialdorf. Die gotische Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert ist mit Wandmalereien und geschnitztem Flügelaltar bis heute erhalten. Seit 1887 gab es eine genossenschaftliche Dampfmolkerei. 1894 hatte BERNITT 581 Einwohner. Sie verteilten sich damals auf die Gehöfte von 25 Erbpächtern (davon einer der Schmied und einer der Müller), einem Drittelhufner, 19 Büdnern (darunter 1 Krüger und 2 Schankwirte) und 6 Häuslern.1 1816 wurde der Ortsteil NEU BERNITT als Büdner-Kolonie für 36 Familien neu angelegt. Die Bevölkerungszahl von BERNITT sank bis 1945 auf etwa 140 Personen, durch Vertriebene stieg die Zahl bis 1946 auf 296. Seit 1953 gab es eine LPG im Dorf. Heute gehören zur Flächengemeinde BERNITT die folgenden Orte in der Umgebung: GLAMBECK, GÖLLIN, HERMANNSHAGEN, JABELITZ, KÄTERHAGEN, NEU KÄTERHAGEN, KURZEN TRECHOW, LANGEN TRECHOW, MOISALL, NEU BERNITT, SCHLEMMIN und VIEZEN.

Ansichten:

1904 - Bernitt - Kirche

1909 - Bernitt - Dorfansichten

 Quelle:

  1. Mecklenburgische Vaterlandskunde, Wilhelm Raabe, Wismar 1894
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