Der ARMESÜNDERTURM (manchmal auch ARMENSÜNDERTURM) ist einer der wenigen Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung die noch in Güstrow existieren. Er stand wohl ursprünglich inmitten der SCHNOIENMAUER von der man in diesem Bereich auch noch einige Reste sehen kann, dahinter lag der Stadtgraben. Heute steht der Turm an der Kreuzung von ARMESÜNDERSTRASSE und SCHNOIENSTRASSE, stadtauswärts gelangt man an ihm vorbei durch die TURMSTRASSE über die BLEICHERSTRASSE in den ROSENGARTEN. Im Mittelalter gelangte man auf diesem Weg zum Galgen. Der Turm soll als Verlies für Verbrecher gedient haben. Nach der Wende wurde er vollständig saniert und wird als Wohnhaus genutzt.

Ansichten:

1918 - Armensünderturm

1935 - Armesünderturm

1940 - Motiv an der alten Stadtmauer

1943 - Armesünderstraße

1950 - Hungerturm

1953 - Arme-Sünder-Turm

1953 - Schnoientor (Armesünderturm)

1957 - Armesünder-Turm

 

1958 - Armesünderturm

1960 - Armesünderturm

1961 - Armesünderturm

 

 

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