Die Bilder dieser Seite zeigen Ansichten dieser Ausfallstraße in Richtung Rostock die heute in voller Länge AM BERGE heißt und an deren Ende seit dem Mittelalter eines der 4 Stadttore Güstrows, das Mühlentor, stand. Daher rührt auch der ursprüngliche Straßenname BEIM MÜHLENTOR. Der obere Teil, auf dieser Karte von 1924 schon AM BERGE genannt, hieß davor ZIEGENMARKT. Die wichtigsten Bauten waren hier das mit No.16 gekennzeichnete Wasserwerk und als No.29 die Mühlentormühle. Seit dem Mittelalter befand sich dort eine Wassermühle. Um deren Betrieb zu sichern, wurde in diesem Bereich das Wasser des Flusses NEBEL mittels eines Wehres aufgestaut. 1827 kam es zu einem völligen Neubau als Rapsölmühle. 1882 entstand daneben das erste Wasserwerk der Stadt Güstrow, das aus dem Fluss NEBEL in direkter Nachbarschaft das Wasser entnahm und über Filterbecken aufbereitete. Nach dem Ende des Mühlenbetriebes 1923 wurde mit der Mühlenturbine ein Generator betrieben, der die Pumpen des Wasserwerkes mit Strom versorgte. In dieser Straße lag auch die 'Sagemüllersche Brauerei' in der das damals berühmte Kniesenack-Bier gebraut wurde; bis zur Wende gab es hier einen Brauereibetrieb.

Ansichten:

1899 - Am Mühlentor
1900 - Partie am Mühlentor

1902 - Mühlenthor

1904 - Partie am Mühlentor

1904 - Mühlentor mit Hansens Brauerei 1908 - Am Mühlentor 1908 - Mühlenstrasse 1910 - Am Berge
1911 - Am Berge 1915 - Partie am Mühlentor 1915 - Altdeutsche Bierstube "Kniesenack" 1920 - Altdeutsche Bierstube

1940 - Am Berge 1940 - Pavillion der "Städtischen Werke"
1940 - Restaurant
"Zur Klause"
1942 - Restaurant
"Zur Klause"
   
1950 - Partie an der Nebel 1953 - Partie an der Nebel    

 

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