Dienstrang: Hauptmann

Aufgabe im Lager: ?

Max Karl August Otto Götze wurde 12. Juli 1867 in Stargard (dem heutigen Burg Stargard) als Sohn eines Advokaten geboren.1 Später war sein Vater Staatsanwalt in Neustrelitz.2 Seit etwa 1898 war Max Götze Zollbeamter bei der Deputation für Handel und Schifffahrt der Hansestadt Hamburg. Bis 1900 wohnte er in der Henriettenstr. 40 in Hamburg. Von 1901 bis 1908 war seine Wohnung in der Lappenbergsallee 26a. Ab 1905 war Max Götze Bureauvorsteher bei der ab 1907 in Deputation für Handel, Schifffahrt und Gewerbe umbenannten Behörde. Seit 1909 lebte er in einer Wohnung am Eimsbütteler Marktplatz 36; von 1915 bis 1918 war seine Adresse Heussweg 5. 1919 bezieht er eine Wohnung in der Güntherstr. 100, die Max Götze bis 1924 bewohnt. Seit 1921 führt er den Titel Bureauoberinspektor.3 Offensichtlich geht er dann zurück nach Neustrelitz, wo Max Götze am 14. August 1926 an einem Magenleiden stirbt.4

Seit Januar 1893 war Max Götze Leutnant der Reserve beim Feldartillerie-Regiment Nr. 24. Im Oktober 1899 wechselte er zur Reserve des Großherzoglich Mecklenburgischen Feldartillerie-Regiment Nr. 60. Im April 1902 wurde Max Götze Oberleutnant und im März 1910 Hauptmann. Am 18. Oktober 1912 wurde ihm der Abschied bewilligt. Mit Beginn des 1. Weltkriegs wurde Max Götze offensichtlich reaktiviert und in der Folge in der Kommandantur des Gefangenenlagers Güstrow-Bockhorst eingesetzt.

Ansichten:

1915 - Führungspersonal 1914 - 1915

1916 - deutsche Offiziere am Anschlussgleis

Quellen:

  1. Kirchenbuch Stargard, Taufen 1867 Nr. 42
  2. Kirchenbuch Neustrelitz, Konfirmationen 1884 Nr. 5
  3. Adressbuch Hamburg 1898 - 1924
  4. Kirchenbuch Rostock, St.Nicolai 1926
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